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QR-Code-Größe im Druck: die genauen Maße

Mar 18, 2026 · QRmkr Team

Die eine Regel, die unlesbare Codes verhindert

Fast alle gescheiterten QR-Codes haben dieselbe Ursache: Sie wurden für die Scandistanz zu klein gedruckt. Der verlässliche Ausgangspunkt ist die 10-zu-1-Regel: Die Scandistanz beträgt etwa das Zehnfache der Codebreite. Ein Code, der aus einem Meter gescannt werden soll, muss rund zehn Zentimeter breit sein. Rechnen Sie das für jede Platzierung zurück und Sie haben eine brauchbare Mindestgröße.

Empfohlene Größen nach Medium

Diese Werte setzen einen klaren, kontrastreichen Code mit ausreichender Ruhezone voraus. Es sind praktische Mindestwerte, keine Obergrenzen.

  • Visitenkarten: mindestens 2 x 2 cm. Gelesen wird aus der Nähe, aber darunter drängen sich die Module.
  • Flyer und Broschüren: 3 x 3 cm sind angenehm für die Lesung aus der Hand.
  • Plakate: 10 x 10 cm oder größer, denn man scannt aus ein, zwei Schritten Abstand.
  • Schaufenster: 20 x 20 cm, damit vom Gehweg aus gescannt werden kann.
  • Großflächen: deutlich hochskalieren. Aus dreißig Metern brauchen Sie einen Code von fast einem Meter. Die meisten QR-Codes auf Großflächen scheitern genau daran, dass niemand die Abstandsregel angewandt hat.

Die Ruhezone, über die niemand spricht

Jeder QR-Code braucht einen leeren Rand, die sogenannte Ruhezone. Ohne sie finden Scanner die Codekanten nicht. Lassen Sie einen freien Rand von mindestens vier Modulen, also etwa der Breite von vier der kleinsten Quadrate im Muster. Gestalter beschneiden oft bis an das Muster heran, um Platz zu sparen, und zerstören den Code, ohne es zu merken.

Auflösung und Dateiformat

Die Größe auf dem Papier ist nur die halbe Miete. Die Exportdatei muss genug Detail tragen. Für den Druck möglichst Vektor.

  • SVG oder PDF für alles, was zu einer professionellen Druckerei geht. Vektoren bleiben in jeder Größe gestochen scharf.
  • PNG mit 300 dpi als Minimum, wenn es ein Pixelbild sein muss. Ein Code, der 10 cm gedruckt wird, braucht mindestens 1200 Pixel Breite.
  • Skalieren Sie nie ein kleines PNG hoch. Beim Vergrößern verwischen die Modulkanten und Scanner geben auf.

Beim Export aus dem QRmkr-Generator erhalten Sie aus demselben Code ein scharfes SVG für den Druck und ein PNG für digital.

Kontrast und Farbe

Dunkler Code auf hellem Grund ist die sichere Voreinstellung. Scanner lesen Kontrast, deshalb funktioniert ein fast schwarzes Muster auf weißem oder hellem Papier am besten. Wenn Sie Markenfarben einsetzen, halten Sie die Module deutlich dunkler als den Hintergrund und drehen Sie nicht auf hell auf dunkel um, solange Sie es nicht auf mehreren Telefonen getestet haben.

Vor der Auflage testen

Zehntausend Flyer bestellen und dann feststellen, dass der Code nicht lesbar ist, ist eine teure Lektion. Drucken Sie einen Andruck in der echten Endgröße und scannen Sie ihn mit mehreren Telefonen bei dem Licht, in dem er später hängt. Öffnet er jedes Mal sofort, können Sie freigeben.

Warum dynamische Codes Ihr Druckbudget schützen

Die Größe zählt am meisten dort, wo Nachdruck teuer ist, und das ist das stärkste Argument für dynamische Codes. Weil ein dynamischer QR-Code auf eine änderbare Weiterleitung zeigt, korrigieren Sie ein falsches Ziel nach dem Druck, ohne das Layout anzufassen. Die Größe müssen Sie nur einmal richtig treffen. Ob die Platzierung funktioniert, sehen Sie über die Scan-Statistik, beschrieben in unserem Leitfaden zum Messen von Scans.

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